Ein lebendiges Gegenüber
3. März 2024
Bayerischer Rundfunk - Bayern 2 - Katholische Welt - 8 Uhr
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Tiere, Flüsse, Meere, Landschaften

Die Natur braucht Rechte. Warum? Es geht um ein gutes Leben für alle und nicht zuletzt um eine Überlebensstrategie für uns Menschen. Doch in unserer Gesellschaft steht der Mensch seit jeher im Mittelpunkt. Der Satz aus dem Alten Testament „Macht euch die Erde untertan“ hat sich in den Köpfen der Menschen festgesetzt. Für den französischen Philosophen und Mathematiker René Descartes gilt der Mensch als Subjekt und Denker, die Natur als Objekt. Im Kapitalismus des 19. Jahrhunderts spricht man gar von der billigen Natur, die frei verfügbar sei. Noch heute prägen diese Haltungen unsere Gesellschaft.

Mensch und Natur auf Augenhöhe

ist ein schwieriges Unterfangen. Obwohl - Länder wie Ecuador, Neuseeland, Kolumbien und Spanien zeigen uns, dass es auch anders geht. Sie haben einzelne Ökosysteme als juristische Person anerkannt. Rita Homfeldt fragt: Wie sieht es in Deutschland mit einem Paradigmenwechsel aus? Haben das Wattenmeer im Norden Deutschlands oder Flüsse wie die Isar in Bayern eine Chance auf ein eigenes Recht?

Zur Sendung

Sprecherin: Franziska Ball
Autorin und Regie: Rita Homfeldt