
Unsere moderne industrielle Wirtschaft zerstört mehr und mehr die natürliche Lebensgrundlage von Mensch und Natur.
Der Aufruf des verstorbenen Mönches und spirituellen Lehrers Thich Nhat Nanh „Erkenne, dass wir Teil der Natur sind“ scheint unverstanden und zu verhallen. Der Raubbau an Natur und Biodiversität verstärkt die Klimakrise und schreitet immer weiter voran.
Warum begreift der Mensch die Natur oft immer noch als etwas, über das er nach Belieben verfügen kann? Was treibt ihn zu so einem Verhalten? Wie lange möchte er daran noch festhalten? Die Probleme der Umweltbelastung türmen sich. Plastik überall: in Landschaften und Äckern, in Meeren und Flüssen und in unserer Nahrungskette. Unter dem Motto „Cleandanube“ schwamm Chemieprofessor Andreas Fath die Donau hinunter von Sigmaringen, am Rande der Schwäbischen Alb gelegen, bis zur Mündung ins Schwarze Meer. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse lassen noch auf sich warten, doch allein die Beobachtungen sind alarmierend.
Donau zwischen Bulgarien und Romaenien
Die Auswirkungen unseres gegenwärtiges Gesellschaftsmodell, das uns seit 500 Jahren prägt, können wir heute überall sehen. Rita Homfeldt fragt sich, ob ein Dasein mit der Natur und ihren Ressourcen noch gelingen kann. Reichen politische Beschlüsse und modernste Technologie oder müssen wir endlich erkennen, dass wir umdenken müssen; unser Verhalten und unsere Haltung über uns und die Natur überdenken?

Donaumündung - Schwarzes Meer
Sprecherin: Franziska Ball
Autorin und Regie: Rita Homfeldt