
Als 12-Jährige flüchtet sie allein aus Wien vor den Nationalsozialisten zu Verwandten nach New York. Sie verstehen Erika nicht und bringen sie in ein Waisenhaus. Keiner glaubt ihr, was sie in Wien erlebt hat, auch Psychiater nicht. Wie gelingt es ihr, den Humor und die Lebensfreude zu erhalten? Sie ist fleißig, diszipliniert und schafft es aufs Hunter College in Manhattan. Dafür arbeitet sie tagsüber und studiert abends.
berät sie Politiker wie Golda Meir und später berühmte Künstler. Was für ein Mazel - Glück - gehabt. Sie macht Karriere, arbeitet und lebt jahrzehntelang in New York. Ihr Leitfaden im Leben sind die Worte Tikkun Olam, was im Hebräischen wörtlich heißt: die Welt heilen. Erika Freeman arbeitet immer noch mit einigen Klienten. Jungen Menschen gibt sie als Zeitzeugin mit, Mut zu haben und Gutes zu schaffen. Seit ein paar Jahren lebt sie wieder in Wien. Das Hotel „Imperial“, mitten in der Stadt, ist ihr neues Zuhause. Sie ist 98 geworden und das ist noch nicht das Ende. Rita Homfeldt hat Erika Freeman in Wien besucht.
Autorin und Regie: Rita Homfeldt
Sprecherin: Franziska Ball
Sprecher: Christian Baumann