Träu­me als Weg­wei­ser — Fea­ture am 31.12.2017 Hes­si­scher Rund­funk — hr2-kul­tur — Cami­no — 11 Uhr 30

Träu­me als Weg­wei­ser

Träu­me sind Schäu­me”, sagt ein Sprich­wort. Und das soll wohl hei­ßen: Träu­me lösen sich als­bald wie­der in Nichts auf, man braucht sie nicht ernst zu neh­men. The­ra­peu­ten, Traum­for­scher und auch Seel­sor­ger sehen das anders. Sie betrach­ten Träu­me als Spie­gel der See­le. Träu­me kön­nen ein Schlüs­sel zum Leben sein.

Wir träu­men Nacht für Nacht und tau­chen dabei in eine kurio­se Bil­der­welt ein. Oft erin­nern wir uns am Mor­gen nicht mehr dar­an. Doch manch­mal wachen wir nachts plötz­lich auf, weil uns etwas erschreckt, über­rascht oder emo­tio­nal bewegt hat. Bild­fet­zen des Trau­mes schwir­ren dann noch im Kopf und beschäf­ti­gen uns eine Wei­le. Meist las­sen wir die Gedan­ken dazu fal­len und ver­ges­sen die­se Bil­der, weil sie uns so unver­ständ­lich schei­nen.

Träu­me sind ein Spie­gel­bild der See­le und der Schlüs­sel zu unse­rem Leben. Denn sie spie­geln unse­re Gedan­ken und Gefüh­le, denen wir immer wie­der aus dem Weg gehen. In Träu­men tau­chen auch Lebens­the­men auf, die uns unbe­wusst beschäf­ti­gen. Träu­me blei­ben uns oft ein Rät­sel, weil wir die Spra­che der ver­wir­ren­den und irrea­len Traum­bil­der nicht ver­ste­hen.

The­ra­peu­ten und Seel­sor­ger arbei­ten mit Träu­men. Dabei tau­chen sie tief in die sym­bo­li­sche Spra­che der Träu­me ein, denn jeder Traum öff­net dem Men­schen Zugang zu sich selbst. Rita Hom­feldt ver­sucht gemein­sam mit The­ra­peu­ten, Theo­lo­gen und Seel­sor­gern zu ent­schlüs­seln, was uns Traum­bil­der sagen wol­len. Denn wer Zugang zu den eig­nen Träu­men hat, fin­det Impul­se für sein Leben.

Träu­me als Weg­wei­ser

hr2 cami­no — pod­cast

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