Schäm dich!” — Fea­ture am 4. Juni 2017 Baye­ri­scher Rund­funk — BR2 — Evan­ge­li­sche Per­spek­ti­ven

BR2 8:30

Eine klei­ne Kul­tur­ge­schich­te des Scham­ge­fühls

Schon als Kind haben wir uns geschämt, wenn uns jemand aus­lach­te. Wir wur­den rot aus Unsi­cher­heit, aus Ver­le­gen­heit oder weil wir ein schlech­tes Gewis­sen hat­ten. Wir emp­fin­den Scham, wenn wir anders sind und nicht der Norm oder bestimm­ten Ansprü­chen genü­gen. Die Scham hat vie­le Gesich­ter je nach Zeit, Kul­tur und reli­giö­sem Hin­ter­grund.

Sie ist ein sozia­les Gefühl und ein Instru­ment zur Kon­trol­le des sozia­len Mit­ein­an­ders. Oft regelt die Scham den Umgang mit­ein­an­der, ohne dass irgend­et­was offen aus­ge­spro­chen wer­den müss­te. Doch das Scham­ge­fühl bleibt und kann in Trotz, Wut oder Depres­si­on umschla­gen, weil sich die Men­schen gekränkt und nicht ver­stan­den füh­len. Rita Hom­feldt forscht nach, wel­che Rol­le die Scham noch heu­te in unse­rer Gesell­schaft spielt und wie ein kon­struk­ti­ver Umgang mit ihr aus­sieht.

Sen­dung BR-Pod­cast

Ein Fea­ture des Baye­ri­schen Rund­funks unter Regie der Auto­rin:

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Link: Sozio­lo­ge Dr. Ste­phan Marks

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