Gesell­schaft ohne Per­spek­ti­ve? Die Fol­gen der digi­ta­len Arbeits­welt Bay­ern 2 — 29.5.2016 8:30 — Evan­ge­li­sche Per­spek­ti­ven

Sie ver­än­dert das Arbeits­le­ben grund­le­gend. Bereits heu­te bestimmt die Digi­ta­li­sie­rung in vie­len Berei­chen wie wir kom­mu­ni­zie­ren, arbei­ten und wirt­schaf­ten. Es ist also ein Ver­än­de­rungs­pro­zess, der längst begon­nen hat. Doch die Ent­wick­lung, die von Tech­nik und neu­en Tech­no­lo­gi­en getrie­ben ist, geht wei­ter. Über Algo­rith­men inter­agie­ren und kom­mu­ni­zie­ren Maschi­nen mit­ein­an­der. Fach­leu­te spre­chen nach der Erfin­dung der Dampf­ma­schi­ne, des Fließ­ban­des und des Com­pu­ters von der vier­ten indus­tri­el­len Revo­lu­ti­on oder von Indus­trie 4.0. Umwäl­zun­gen in der Arbeits­welt wur­den immer davon beglei­tet, dass sich Beru­fe ver­än­der­ten, Arbeits­plät­ze weg­fie­len, aber auch neu geschaf­fen wur­den. Ob es auch die­ses Mal so sein wird, bleibt frag­lich. In einer Ana­ly­se der Deut­schen Bank heißt es: Zum ers­ten Mal seit der indus­tri­el­len Revo­lu­ti­on zer­stört neue Tech­no­lo­gie mehr Arbeits­plät­ze, als sie neue mobi­li­sie­ren kann. Eine bri­ti­sche Unter­su­chung geht davon aus, dass in den nächs­ten Jah­ren etwa 40 Pro­zent der Unter­neh­men über­flüs­sig wer­den und 47 Pro­zent der Arbeits­plät­ze ver­schwin­den. Wie rea­lis­tisch sind die­se Pro­gno­sen wirk­lich? Fest steht: Indus­trie 4.0 ist ein hoch effi­zi­en­ter Wirt­schafts­mo­tor, der vor allem die Pro­duk­ti­vi­tät, die Effi­zi­enz und Gewin­ne der Unter­neh­men stei­gert. Doch wo bleibt der Mensch? Wo fin­det er sei­nen Platz in der Pro­zeß­ket­te? Wel­che Aus­wir­kun­gen hat die­se Ent­wick­lung auf Arbeits­welt und Gesell­schaft? Rita Hom­feldt wagt einen Blick in die Zukunft.

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Eine Antwort zu Gesell­schaft ohne Per­spek­ti­ve? Die Fol­gen der digi­ta­len Arbeits­welt Bay­ern 2 — 29.5.2016 8:30 — Evan­ge­li­sche Per­spek­ti­ven

  1. Kom­men­tar von Andrea Fehr­mann, IG Metall Bay­ern vom 6.9.2016

    Lie­be Frau Hom­feldt,

    Die Sen­dung fin­de ich äußerst attrak­tiv – und Ihnen ist es m.E. gelun­gen, einen kri­ti­schen und gleich­sam vor­aus­schau­en­den Blick auf die The­ma­tik zu wer­fen. Congra­tu­la­ti­ons! Ich unter­stüt­ze Sie ger­ne jeder­zeit wie­der!

    Bes­te Grü­ße
    Andrea Fehr­mann

    Dr. Andrea Fehr­mann
    IG Metall Bay­ern

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