Lebens­we­ge: ORF Radio Tirol — Bücher­insel 21.12.2015 10:40 Bücher­vor­stel­lung “Wege des Lebens”

Lebens­we­ge: Umbrü­che — Lebens­wen­den — Neu­be­ginn

Das ORF Radio Tirol stellt Erle­se­nes vor — Bücher die­ses Jah­res: “Wege des Lebens” ist eines davon. Gera­de in der besinn­li­chen Zeit oder zur Jah­res­wen­de blickt man oft zurück, nimmt sich Zeit und beschließt Neu­es. Über­le­gun­gen, die auch in der Lebens­mit­te wich­tig sind, von der das Buch han­delt. Eine Gele­gen­heit für Pro­gramm­chef Chris­toph Rohr­ba­cher mit der Auto­rin und Jour­na­lis­tin Rita Hom­feldt zu spre­chen und ihr ein paar Tipps zu ent­lo­cken.

Ein erfüll­tes Leben wün­schen sich alle Men­schen. Die Fra­ge ist nur, wie schaf­fen sie das. Jeder hat ande­re Vor­aus­set­zun­gen und ein ande­res Schick­sal. Lebens­we­ge sind ein­fach indi­vi­du­ell. Und so ist die­ses Buch kei­ne Anlei­tung, wie etwas zu sein hat, viel­mehr will es Wege auf­zei­gen, die Men­schen gegan­gen sind, trotz und mit den Wid­rig­kei­ten des Lebens. Es geht dar­um, das Leben in die eige­nen Hän­de zu neh­men, zu akzep­tie­ren, dass es sich ste­tig wan­delt.
Lebens­wen­den beglei­ten unser Leben von Anfang an. Im Rhyth­mus von Abschied und Neu­be­ginn geht es in die nächs­te Lebens­pha­se. Doch das Los­las­sen vom Alten und ein Sich-Hin­wen­den zu Neu­em ist jedes Mal wie­der eine Her­aus­for­de­rung. Denn das Ver­trau­te gilt nicht mehr und das Neue ist noch nicht in Sicht. Das gilt für alle Lebens­wen­den.
Gera­de in der Lebens­mit­te zeigt sich der Wan­del beson­ders stark. Da gibt es eine Kün­di­gung oder man hat eine Posi­ti­on nicht erreicht. Frust im Arbeits­le­ben macht sich breit. Aber auch Ver­än­de­run­gen im pri­va­ten Leben etwa durch Tren­nung vom Part­ner oder durch Krank­heit, kön­nen Kri­sen ver­ur­sa­chen. Alles will bewäl­tigt wer­den. Doch ein Rezept gibt es nicht. Jeder muss sei­nen eige­nen Lebens­weg fin­den. Gera­de da gilt es, alte Stra­te­gi­en los­zu­las­sen und Neu­es will­kom­men zu hei­ßen. Hilf­reich ist dabei, an sich zu glau­ben und posi­ti­ve Gedan­ken zu haben, z.B. das halb­vol­le Glas zu sehen, sich eine zwei­te Chan­ce zu geben und Schritt für Schritt nach vor­ne zu gehen. Für die­se Ent­wick­lung braucht es immer wie­der Zeit für sich, ob man sich dabei einer beson­ders lieb­ge­won­ne­nen Tätig­keit wid­met, Ruhe und Ent­span­nung in der Medi­ta­ti­on sucht oder auf einer Wan­de­rung die Natur genießt. Es gibt vie­le Mög­lich­kei­ten zu sich zu kom­men und neue Wege zu beschrei­ten.
Ich habe mit vie­len Men­schen über ihre Wen­de­punk­te gespro­chen und dar­über, was sie getra­gen und gestärkt hat, wel­che Ein­sich­ten und Per­spek­ti­ven sie gewon­nen haben.
In mei­nem jour­na­lis­ti­schen Leben konn­te ich immer wie­der von den Erfah­run­gen mei­ner Inter­view­part­ner ler­nen. Das erfüllt mich mit gro­ßer Dank­bar­keit und gab mir die Idee zu die­sem Buch.

Viel Freu­de beim Lesen wünscht
Rita Hom­feldt

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