Lebens­freu­de oder -frust — was bleibt? Lebens- und Sinn­fra­gen im hohen Alter Bay­ern 2 — 22.11.2015 08:30 — Evan­ge­li­sche Per­spek­ti­ven

Alter hat ver­schie­de­ne Gesich­ter. Mit 60 sieht es anders aus als mit 70 oder gar mit 80 und dar­über. Wis­sen­schaft­ler haben fest­ge­stellt, dass das soge­nann­te hohe Alter ab 80 zuneh­mend geprägt ist von kör­per­li­chen Gebre­chen. Das Hören und die Seh­kraft las­sen nach. Das Gehen fällt oft schwer. Das Gedächt­nis ist nicht mehr so fit. Und auch im Umfeld bricht vie­les weg: Freun­de und Ver­wand­te ster­ben. Man fühlt sich nicht mehr gebraucht. Vie­le alte Men­schen sehen in ihrem Leben kei­nen Sinn mehr. Das ist aber nicht zwangs­läu­fig so. Kom­po­nist und Sän­ger Udo Jür­gens besang nicht nur das Leben, das „Mit 66 Jah­ren“ angeb­lich erst so rich­tig anfängt, er leb­te auch selbst nach die­ser Maxi­me und trat mit 80 Jah­ren noch ein­mal eine Tour­nee an. Johann-Wolf­gang von Goe­the schrieb sei­nen Faust II im Alter von 80 Jah­ren. Ist das Alter viel­leicht eher eine Fra­ge der Geis­tes­hal­tung als der Lebens­jah­re? Ist man so alt, wie man sich fühlt? War­um sehen vie­le alte Men­schen nur noch das halb­lee­re Glas, wie Pfar­re­rin Bar­ba­ra Fran­ke bei ihrer Arbeit mit Senio­ren immer wie­der fest­stellt? Was beschäf­tigt alte Men­schen beim Rück­blick auf das eige­ne Leben — für die Evan­ge­li­schen Per­spek­ti­ven hat Rita Hom­feldt mit hoch­be­tag­ten Men­schen über ihre per­sön­li­che Lebens­phi­lo­so­phie gespro­chen.

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