Hos­pitz­hel­fer: Ich bin für dich da — Sen­dung auf 1.1.2017 ver­scho­ben Wie Hos­piz­hel­fer von Ster­ben­den fürs Leben ler­nen

Sie wid­men einen Teil ihrer Zeit Schwerst­kran­ken und ihren Ange­hö­ri­gen — Hos­piz­hel­fer. Sie sind The­ra­peu­ten im eigent­li­chen Sin­ne des Wor­tes, bedeu­tet doch das alt­grie­i­sche “the­ra­peu­ein” nicht nur hei­len und pfle­gen, son­dern auch die­nen und beglei­ten. Hos­piz­hel­fer sind für Schwerst­kran­ke da, frei­wil­lig, gern und umsonst. Ein ehren­amt­li­cher Dienst. Eine Her­aus­for­de­rung. Die Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Leben, dem Ster­ben und dem Tod. Dar­auf wer­den die Beglei­ter in ihrer Aus­bil­dung vor­be­rei­tet. Der Ver­ein “Dasein e.V. bie­tet nicht nur ambu­lan­te Hos­piz­be­glei­tung und Pal­lia­tiv­be­ra­tung an, son­dern bil­det auch Hos­piz­hel­fer aus. Was treibt sie an, dem Tod ins Auge zu sehen? Rita Hom­felt hat mit Hos­piz­hel­fern gespro­chen: Was nimmt man mit aus die­sen Begeg­nun­gen? Was ler­nen die Hel­fer von Ster­ben­den für ihr eige­nes Leben? Die Rol­le des Hos­piz­be­glei­ters ist viel­fäl­tig, denn auch jedes Ster­ben ist ein­zig­ar­tig: Zeit braucht es, Inter­es­se für den Men­schen, Mut und kei­ne Berüh­rungs­ängs­te. Es ist eine anstren­gen­de Arbeit, vor allem see­lisch, aber sie ver­bin­det auf unge­wöhn­li­che Wei­se mit dem Leben. Bei Begeg­nun­gen in exis­ten­ti­el­len Situa­tio­nen, wenn das Leben auf der Kip­pe steht, erle­ben Hos­piz­be­glei­ter abso­lu­te Offen­heit, Ver­trau­en und eine gro­ße Nähe zum Nächs­ten.

Hinterlasse einen Kommentar