Digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on im Arbeits­le­ben — Fea­ture am 29. Juli 2018 Baye­ri­scher Rund­funk — Bayern2 — Evan­ge­li­sche Per­spek­ti­ven 8 Uhr 30

Wie sich unse­re Arbeits­welt durch die Digi­ta­li­sie­rung ver­än­dert

Men­schen brau­chen Arbeit. Sie ist Teil unse­res Lebens und mehr als nur Brot­er­werb. Arbeit ver­hilft zur sozia­len Inte­gra­ti­on, zu Sta­tus, zu Selbst­be­wusst­sein und ist damit von zen­tra­ler Bedeu­tung in unse­rer Gesell­schaft. Doch der tech­nisch getrie­be­ne Wan­del wird auch von gesell­schaft­li­chen Ver­än­de­run­gen beein­flusst. Unser Begriff von Arbeit ist im Wan­del und ver­än­dert sei­ne Bedeu­tung. Wel­chen Enfluss hat das auf unser Leben? Wie beglei­ten Unter­neh­men die digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on?

Digi­ta­li­sie­rung ist ein Pro­zess. Das ers­te, was wir dann auch für uns ent­schei­den müs­sen, ist eine Bereit­schaft, dass wir die­sen digi­ta­len Wan­del //auch selbst aktiv gestal­ten wol­len. Wir dür­fen uns nicht hin­stel­len und sagen: Die Digi­ta­li­sie­rung bricht über uns her­ein.” (Huber­tus Räde, stell­ver­tre­ten­der Vor­stands­vor­sit­zen­de der AOK-Bay­ern)

Arbei­te nicht 100 Pro­zent in einem Pro­jekt, weil es kann sein, das machst du über einen gewis­sen Zeit­raum und dann bist du nicht mehr attrak­tiv, weil die­ses Know­how nicht mehr gefragt ist. Ach­te dar­auf, dass es eben auch Zei­ten gibt, in denen sich sel­ber wei­ter­bil­den muss.” (Tho­mas Fehr, Vor­stand der Ray Sono AG)

Was sicher­lich eine gro­ße Rol­le in den nächs­ten Jah­ren spie­len wird, dass durch die Zunah­me von Daten, die zu Arbeits­pro­zes­sen erho­ben wer­den, den Füh­rungs­kräf­ten natür­lich sehr viel detail­lier­te­re Infor­ma­tio­nen zugäng­lich sind: Wie Arbeits­pro­zes­se ver­lau­fen. Wie ein­zel­ne Mit­ar­bei­ten­de in den Pro­zes­sen per­for­men. Und dar­aus ihre Schlüs­se zie­hen wer­den.” (Arne Man­ze­schke, Wirt­schafts­ethi­ker und Vize­prä­si­dent der Socie­tas Ethi­ca)

ANSAGE Evang. Per­sp. 29.07.2018
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