Big Data — Der ver­mes­se­ne Mensch Bay­ern 2 — 10.01.2016 08:30 — Evan­ge­li­sche Per­spek­ti­ven

Big Data und die Kör­per­da­ten

Vie­les, was den Men­schen aus­macht wird erfasst, gemes­sen und aus­ge­wer­tet. Ein Ende ist nicht in Sicht. Sen­so­ren, die Men­schen am Kör­per tra­gen, machen es mög­lich. Sie mes­sen und kon­trol­lie­ren stän­dig bio­lo­gi­sche Para­me­ter wie Puls und Blut­druck. Alten Men­schen sol­len sie das Leben erleich­tern und selbst­be­stimm­ter machen. Doch die­se Tech­nik dient auch jün­ge­ren Men­schen. Als soge­nann­te Selbst­ver­mes­ser wol­len sie mit den aus­ge­wer­te­ten Ergeb­nis­sen einer Fit­ness-App ihr Leben opti­mie­ren und gesün­der gestal­ten. Dazu tra­gen sie Weara­bles, also Mini­com­pu­ter am Kör­per wie ein Fit­ness-Arm­band oder eine Smart­watch, die per­ma­nent Daten über das Pri­vat­le­ben und die Gesund­heit erhe­ben. Doch was pas­siert mit die­sen hoch­sen­si­blen Daten? Wird der Mensch zukünf­tig nur noch auf Zah­len redu­ziert?
Arbeit­ge­ber, Ver­si­che­run­gen und Kran­ken­kas­sen inter­es­sie­ren sich schon heu­te für die­se äußerst sen­si­blen Daten. Wenn Men­schen mit Ver­güns­ti­gun­gen belohnt wer­den, die ihre Daten zur Ver­fü­gung stel­len, wel­chen Druck übt das auf ande­re aus? Was ist, wenn aus Frei­wil­lig­keit plötz­lich Zwang ent­steht? Rita Hom­feldt spricht mit dem Ethi­ker Arne Man­ze­schke, dem Sozio­lo­gen Wil­ly Vie­hö­ver und der Theo­lo­gin Johan­na Habe­rer über die Aus­wir­kun­gen die­ser Tech­no­lo­gi­en für Mensch und Gesell­schaft.

Link zur Sen­dung

Link zum Pod­cast

Hinterlasse einen Kommentar